Erläuterung - Sportschützen Biezwil

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Erläuterung

Sportschiessen
 

Schiesstechnik

Ziel dieses Sports ist es durch Einklang von Körper und Geist die Mitte der Schiessscheibe zu treffen. Das ist aber kein leichtes Unterfangen. Um dieses Ziel zu erreichen benötigt man mentales (konzentration, Ehrgeiz) wie auch körperliches (Kondition, Muskelaufbau) Training. Ebenfalls wichtig ist es die verschiedenen Einflüsse zu erkennen und zu beherschen. Nicht nur Wind und Wetter sondern auch Atmen, der Anschlag, das Zielen usw. Um die vielen Einflüsse in den Griff zu bekommen halten sich viele Schützen an einen Prozess, welcher nach jedem Schuss aufs Neue beginnt. Für den Schiesssport gelten die Vorschriften gemäss ISSF (International Shooting Sport Federation).

Der Abzug

Die richtige Betätigung des Abzuges ist sehr wichtig für eine korrekte Schussabgabe. Bei einer bewussten Schussauslösung (Jetztschuss) bewegt sich der Körper leicht. Den Schuss lenkt es wegen der Körperbewegung ab. Der Schütze trifft die Zehn nicht. Deshalb sollte darauf geachtet werden, dass einerseits der Schuss ungewollt ausgelöst wird und anderseits der Abzug in der Mitte der Fingerbeere ist und die Fingerkuppe 90° zur Abzugsrichtung steht.

Das Zielen

Die heutigen Sportgewehre sind normalerweise mit einem Ringkorn ausgestattet. Beim Zielen wird der Diopter, also die hintere Visierung, auf den Korntunnel zentriert. Damit wird kontolliert, ob der Kopf richtig abgelegt wurde. Danach wird die Referenzfläche, welche zwischen dem schwarzen Punkt der Scheibe und dem Ring im Korntunnel entsteht, kontrolliert. Wenn nun alles zentriert ist und keine Bewegungen auszumachen sind wird der Schütze den Schuss auslösen. Die meisten Schützen tragen heute eine Schiessbrille, auch wenn sie sonst keine Brille benötigen. Denn wichtig ist beim Zielen, dass man das Korn scharf sieht. Der schwarze Kreis soll verschwommen sein. damit wird verhindert, dass der Schütze mit dem Auge auf den schwarzen Kreis schaut und vergisst die Visierung korrekt zu zentrieren. Ein weiteres Problem das auftreten kann ist das Akkomodieren. Bei diesem Verhalten wechselt die Linse im Auge stetig zwischen Ring und schwarzem Punkt. Diese Probleme können durch Tragen einer Schiessbrille weitgehend behoben werden.

Stellungen

Liegend
Der Liegendanschlag sieht beim Zuschauen bequem und einfach aus. Ist aber in Wirklichkeit ein sehr heikler Anschlag, da er nicht körperfreundlich ist und daher viele Spannungen mit sich bringt. Diese Spannungen muss der Schütze möglichst ausmerzen, falls er etwas treffen will. Für diesen Anschlag ist ein Riemen notwendig. Dieser ist das Bindeglied zwischen Körper und Gewehr. Die meisten Schützen tragen beim Schiessen eine Schiessjacke. Diese sind eng und geben dem Schützen  Stabilität.

Stehend
Bei diesem Anschlag stellt man sich als Zuschauer das treffen der Mitte sehr schwer vor. Diese Vorstellung trifft sehr genau den Punkt, denn es ist sehr anstrengend, still zu stehen und sich mit allen Einflüssen auseinander zu setzen. Sehr wichtig ist es hier, die Balance zu finden. Ausser dem ist es auch wichtig keine Spannungen zu haben und sich an die wenigen Regeln zu halten wie man stehen soll. Schiessjacken und Schiesshosen verhelfen dem Schützen zu einer besseren Stabilität. Hier benötigt es keinen Riemen. Das Gewehr wird auf dem Hüftknochen abgestützt.

Kniend
Dieser Anschlag ist der, welcher am wenigsten benutzt wird. Die meisten Wettkämpfe werden entweder nur im Liegendanschlag oder in allen 3 Anschlägen durchgeführt. Beim Dreistellungswettkampf wird der Final im Stehendanschlag absolviert. Dennoch hat diese Stellung einen gewissen Reiz. Denn wenn man die richtige Position findet kann es für den Schützen sehr entspannend sein, denn die Stellung ist in der Regel bequem. Die Kniendstellung verlangt viel Geduld und ein gewisses Feingefühl. Um schmerzfrei kniend zu schiessen benötigt man eine Kniendrolle. Ein Riemen ist auch wieder dabei.

 
 
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